Rund um die Beerdigung

Die Trauerrede

Zeit für die letzten Worte

Es braucht Zeit, um die richtigen Worte für eine Trauerrede zu finden. Lassen Sie sich dafür Zeit. Anregungen für die Trauerrede finden Sie in Sprüchen, Motiven, Gedichten und Psalmen. Auch die individuelle Gestaltung der Traueranzeigen und Trauerbriefe ist aufwendig.

Es spielt keine Rolle, ob sie eine weltliche oder kirchliche Trauerfeier ausrichten. Sie können die Trauerfeier individuell und nach Ihren Wunschvorstellungen gestalten. Haben Sie jedoch die Befürchtung, dass Ihnen bei der Trauerrede der Atem stockt und die Worte fehlen, dann bitten Sie jemanden aus dem Familien- oder Freundeskreis, die Trauerrede für Sie zu übernehmen oder beauftragen Sie einen professionellen Redner.

Berücksichtigen Sie bei Ihren Entscheidungen: Was während der Trauerfeier passiert, lässt sich nicht wiederholen; was Sie versäumen, können Sie später nicht nachholen.

Bestattung George

Abschiedsrituale

Bei einer Beerdigung hilft es den Trauernden, gemeinsam etwas zu tun. Hier gibt es verschiedene Traditionen, die den Menschen Kraft geben und die Trauergemeinde miteinander verbinden.

  • Symbolisch das Grab mit der letzten Hand voll Erde schließen
  • Blumen ins Grab werfen
  • Luftballons als Zeichen der Hoffnung steigen lassen (z.B. bei Kinderbeisetzungen)

Grabbeigaben

Oftmals haben Hinterbliebene dem Verstorbenen noch einiges mitzuteilen, um den eigenen Frieden zu finden.

Seit Jahrhunderten ist es üblich, dass die Menschheit dem von Ihnen gegangenen Menschen eine Grabbeigabe mit ins Grab legen, damit der Verstorbene auch im Jenseits ein angenehmes Leben führen kann. Meistens werden Gegenstände gewählt, die sich mit dem Verstorbenen verbinden lassen, die etwas mit seinem Hobby oder seinen persönlichen Vorlieben zu tun hatten.

Heute sind noch Grabbeigaben von Bedeutung wie:

  • Familienfotos
  • Kinderzeichnungen
  • stark riechende Kräuter und Gewürze oder Symbolpflanzen
  • Briefe in denen Worte stehen, die man gerne noch an den Verstorbenen richten mag
  • Stöcke – für Wanderer
  • Seile – für Bergsteiger
  • Pfeifen – für Raucher
  • Karten – für leidenschaftliche Spieler
  • Spielzeugautos
  • Plüschtiere

All diese Gegenstände können Sie dem Verstorbenen mit auf seine letzte Reise geben.

Trauerkaffee

Erzählungen und Erinnerungen

Traditionell findet im Anschluss an die Beisetzung das Traueressen statt. Hier kommen Angehörige und Freunde, die sich eventuell längere Zeit nicht gesehen haben, zusammen. Gemeinsam erinnern sie sich, tauschen sich aus, versöhnen sich vielleicht sogar und lachen gemeinsam. Nach einer Beerdigung ist das Traueressen auch eine mentale Stärkung
Das Traueressen kann in einem privaten Umfeld, sowie in einem Restaurant stattfinden.

Warum lädt man überhaupt zum Beerdigungskaffee ein?

Wer einmal an einer Beerdigung teilgenommen hat, weiß warum. Man hat am Grab um den Verstorbenen getrauert, sich von ihm verabschiedet und den Angehörigen kondoliert. Im Anschluss stehen alle Trauergäste auf dem Friedhof und fragen sich „und jetzt?“ Fast alle haben das Gefühl, dass das nicht alles gewesen sein kann.

Gäste, die für eine Trauerfeier einen weiten Weg auf sich genommen haben, möchten nicht einfach wieder sang- und klanglos aufbrechen, zumal sich bei einer Beerdigung oftmals Personen wiederbegegnen, die sich lange nicht gesehen haben. Die meisten Angehörigen verspüren das Bedürfnis, noch einmal über den Verstorbenen zu sprechen und Erinnerungen auszutauschen.

Genau diese Funktion erfüllt der Beerdigungskaffee: Er gibt Zeit und Raum für Erinnerungen – aber auch, um wieder gemeinsam einen Schritt ins Leben hinein zu gehen. Wer die emotionale Belastung einer Beerdigung durchlebt hat, braucht wieder eine Stärkung – nicht nur durch Speisen und Getränke – sondern auch durch die Nähe der Freunde und Verwandten. Demnach hat der Trauerkaffee auch eine zentrale psychologische Bedeutung.

Bewegende Augenblicke

Genauso wie es für den ersten Augenblick des Lebens Erinnerungsobjekte gibt, gibt es diese auch für den letzten Augenblick des Lebens. Hier ist individuellen Erinnerungsobjekten eine wichtige Bedeutung zuzumessen.
Ist das Erinnerungsobjekt mit der Zeit entbehrlich, ist die Loslösung gelungen und der Sinn und Zweck solcher Objekte und Symbole hat sich erfüllt.

Auch für den letzten Augenblick des Lebens und den Abschied gewinnen individuelle Erinnerungsobjekte zunehmend an Bedeutung.

Bilder vom aufgebahrten Verstorbenen im Sarg oder von der Trauerfeier stellen hier ein sinnvolles Hilfsmittel dar, um den Verlust bewusst zu machen und an einen Menschen zu erinnern. Darüber hinaus ist sie eine gute Möglichkeit, auch entfernte Verwandte, die nicht an der Trauerfeier teilnehmen konnten, am letzten Abschied zu beteiligen.

Häufig erhalten diese Bilder auch im Rahmen der Trauerbewältigung eine Bedeutung, wenn es um das endgültige Loslösen von der Person des Verstorbenen geht: Irgendwann werden diese Bilder nicht mehr hervorgeholt, sondern endgültig weggelegt. Manche Angehörigen verbrennen die Bilder als letzten Akt der Loslösung und verstreuen die Asche auf dem Grab. Auch eine abgeschnittene Haarlocke kann in einem besonderen Schmuckkästchen, einer Schachtel oder auch in der Erde des Grabes einen letzten Ruheort erhalten.

Wenn diese Loslösung geschehen kann und das Erinnerungsobjekt selbst mit der Zeit entbehrlich wird, erfüllt sich der Sinn und Zweck solcher Objekte und Symbole.

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